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Teatrul German de Stat
Der drache / dragonul / the dragon – plakát

Teatrul German de Stat · Timișoara

Der drache / dragonul / the dragon

Evgheni Schwarz műve

rendező: Yuri Kordonsky

Szereposztás

A szereposztás változhat.

Egy előadás

A darabról

Der Drache / Dragonul / The dragon

Anschließend Publikumsdiskussion/Spectacol urmat de o discuție cu publicul/ The performance will be followed by a discussion with the audience

von/ de/ by: Jewgeni Schwarz

Regie/ Regia / Direction: Yuri Kordonsky (a.G.)

Mit/ Cu/ With: Isa Berger, Robert Bogdanov-Schein, Alma Diaconu, Ioana Iacob, Marc Illich, Alexandru Mihăescu, Harald Weisz

Bühnenbild und Kostüme/ Decorul și costumele/ Sets and Costumes: Ioana Popescu

Dramaturgie/ Dramaturgie/ Dramaturgy: Rudolf Herbert

Video/ Video/ Video: Cristian Ienciu

Sprecherzieherische Betreuung/ Vorbire scenică/ Stage Speech: Ulrike Schulze (a.G. aus Deutschland)

Regieassistenz/ Asistență de regie/ Assistant director: Isolde Cobeț

Maske/ Machiaj/ Make-up: Bojita Ilici

Inspizienz/ Regie tehnică/ Technical direction: Costinel Stănescu, Cătălin Tănase

Original-Livemusik/ Muzică live - originală/ Live original music: Sorina Savii (a.G.), Lucas Kohl (a.G.)

Light design/ Light design/ Light design: Cosmin Anania

Übersetzung aus dem Russischen/ Traducere din limba rusă/ Translation from the Russian language: Günter Jäniche

DE

Der Drache in uns

Ein Drache hat sich eine Stadt über Jahrhunderte hinweg untertan gemacht. Sie muss ihn mit Tausenden von Kühen, Schafen und Hühnern ernähren und ihm jährlich eine Jungfrau opfern. Die Bewohner der Stadt haben sich damit aber abgefunden, niemand begehrt dagegen auf, im Gegenteil, sie finden sogar, dass ihnen die Herrschaft des Drachens Sicherheit bietet. Eines Tages kommt ein junger Mann des Wegs, der Ritter Lanzelot, der diese Ordnung in Frage stellt. Er verliebt sich in die schöne Elsa, die in diesem Jahr geopfert werden soll, und will mit dem Drachen kämpfen. Doch so gut wie niemand sieht in ihm den möglichen Befreier oder wäre bereit, ihn im Kampf zu unterstützen.

Der russische Autor Jewgeni Schwarz verpackte 1943 seine Kritik am deutschen Nazi-Regime ins Gewand eines Märchens. Doch auch die kommunistischen Herrscher der damaligen Sowjetunion sahen sich in dem Stück "Der Drache" gespiegelt. Eine Aufführung in Moskau wurde 1944 nach zwei Generalproben verboten. Die Parabel ist mit Blick auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine beängstigend aktuell geblieben. Denn Schwarz stellt nicht nur Diktaturen an den Pranger, er zeigt zugleich, dass Willkür und Gewalt Bestand haben, weil die Menschen die Mechanismen und Werte eines solchen Herrschaftssystems verinnerlicht haben. Wir alle tragen den Drachen in uns.

RO

Dragonul din noi

Un dragon a subjugat un oraș timp de secole. Locuitorii trebuie să-l hrănească cu mii de vaci, oi și găini și să-i sacrifice o fecioară în fiecare an. Dar oamenii s-au împăcat cu acest lucru, nimeni nu se revoltă împotriva lui, dimpotrivă, ba chiar consideră că stăpânirea balaurului le oferă siguranță. Într-o zi apare un tânăr, cavalerul Lancelot, care pune la îndoială această ordine. El se îndrăgostește de frumoasa Elsa, care urmează să fie sacrificată în acel an, și vrea să lupte împotriva …

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